Aktuelle Projekte

Exile. Ein Kunstheft

Jalta steht für Positionen zur jüdischen Gegenwart. Für Vielstimmigkeit. Jalta ist auch der Versuch, Brücken zu schlagen – in eine Vergangenheit. Und in eine zu gestaltende Zukunft. Im Zentrum des fünften Hefts stehen mehrheitlich künstlerische Arbeitsweisen, die sich damit befassen, was es bedeutet, Teil zu sein und nicht Teil zu sein. Von Ibn Gabirol zur Gegenwartslyrik, von der Liturgie zur Gegenwartsbewältigung. Auf welche Weise beeinflussen und fundieren Exilerfahrungen die Entwicklung künstlerischer und kultureller Ausdrucksformen? Welche neuen Perspektiven ermöglicht das Exil? Und zu welchen jüdischen und nichtjüdischen Gegenwarten führt das? Den aufgeworfenen Fragen gehen Dichter*innen, bildende Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aus ihren je eigenen Perspektiven nach. 

Die Richard M. Meyer Stiftung hat die Ausgabe Exile. Ein Kunstheft der Zeitschrift Jalta unterstützt.

Ausschreibung Scherer-Preis 2020

Seit 2010 vergibt die Richard M. Meyer Stiftung zusammen mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin alle zwei Jahre den Scherer-Preis zur Förderung von jungen Wissenschaftler*innen. Ausgezeichnet werden Dissertationen oder Habilitationen auf dem Gebiet der älteren und neueren deutschen Literatur, die an der Humboldt-Universität zu Berlin oder der Freien Universität Berlin entstanden sind. Für den Scherer-Preis 2018 wurden insgesamt sieben Dissertationen eingereicht. 

Die Bewerbungsfrist für den Scherer-Preis 2020 endet am 31. Oktober 2019.

207 m² - Berlinische Galerie

Mit „207 m²" schafft die Berlinische Galerie auf über 200 Quadratmetern Platz für Workshops, Kooperationsprojekte und künstlerisches Arbeiten. Eine raumfüllende Sitzplattform lädt alle Besucher*innen zum Austausch und Verweilen ein. Es finden regelmäßig Programme mit Kindern, Familien, Schulklassen und Gruppen sowohl aus der Nachbarschaft als auch aus ganz Berlin statt. In Ausstellungen und Filmprojektionen werden Ergebnisse aus den Projekten präsentiert. Damit öffnet sich das Museum weiter für die Stadtgesellschaft und etabliert langfristig einen Ort für kritische Debatten und künstlerische Prozesse.

Der Projektraum wird durch die Richard M. Meyer Stiftung gefördert.