Bibliothek

Die umfangreiche Bibliothek von Richard M. Meyer wurde teilweise am 26. und 27. Mai 1924 durch das Auktionshaus Emil Hirsch in München versteigert. Insgesamt kamen 1.177 Katalognummern zum Aufruf, darunter aus Meyers Goethe-Sammlung eine Handzeichnung des Dichters mit der Darstellung des Felsentores im Weimarer Park, ein Geschenk Goethes an seinen Sekretär Theodor Krämer, das Meyer beim Berliner Kunsthändler Max Mai erworben hatte.

Im Anschluss an die Auktion verkaufte Meyers Sohn Reinhold über das von ihm gegründete Antiquariat Meyer & Mittler weitere Teile der Bibliothek. Zwischen 1924 und 1925 erschienen sieben umfangreiche Antiquariatskataloge zu Meyers Sammlung.

  • Briefwechsel, Tagebücher, Memoiren, Biographien
  • Literatur über Goethe
  • Linguistik, Erster Teil
  • Linguistik, Zweiter Teil 
  • Folklore, Erster Teil
  • Folklore, Zweiter Teil
  • Literaturgeschichte

Innerhalb weniger Jahre wurde Meyers Bibliothek in alle Winde zerstreut. Die mit seinem Exlibris geschmückten Bände sind aber als stille Zeugen seines Schaffens und seiner vielfältigen Interessen noch heute immer wieder im Antiquariat oder auf Auktionen zu finden.